(FAQ = Freqently asked questions - die häufigsten Fragen)
Im Sinne eines produktiven Diskussionsstils zum Nutzen aller ist es unerläßlich,
einige wenige Spielregeln für das gemeinsame Miteinander in der Liste aufzustellen.
Diese haben eher den Charakter bewährter Empfehlungen als eiserner Gesetze.
Wer bereits in anderen Diskussionslisten Erfahrungen gesammelt hat, wird hier
nicht viel Neues entdecken - es handelt sich im Grunde um die altbekannte "Netiquette"
des Internets und um einige Hinweise dazu, wie man das eigene eMail-Programm
einrichten soll, damit es leserfreundliche eMails versendet.
Eine Mailingliste ist kein Chat. Darum sind Einzeilen-eMails, die nichts zur
Lösung aufgeworfener Probleme beitragen, sondern z.B. eine persönliche
Befindlichkeit ausdrücken, nicht gerne gesehen. Fragen Sie sich vor dem
Abschicken einer eMail immer, ob ihr Inhalt wirklich an die Liste gerichtet
ist, und nicht vielleicht besser als PM (= private Mail) an eine einzelne Person
geschickt werden sollte.
Normalerweise herrscht in der Liste das im Internet generell übliche "Du".
Das macht nicht nur vieles einfacher, sondern war auch schon immer so :-) Listenteilnehmer/innen,
die nichts gegen das "Du" einzuwenden haben, unterschreiben ihre Beiträge
nur mit dem Vornamen.
Wem das "Du" dennoch zu distanzlos erscheint und Bedenken dagegen hat, unterschreibt eigene Beiträge an die Liste mit Vor- und Nachnamen. Das signalisiert den anderen Listenteilnehmern, daß man gesiezt werden möchte. Von dieser Regelung kann man Gebrauch machen, wenn man z.B. Listenteilnehmer auch im realen Leben kennt und mit ihnen per "Sie" ist (Professor/Student).
Was tun, wenn der Posteingang durch die Listenmails unübersichtlich wird
oder sogar überquillt? In jedem guten eMail-Programm kann man neue Ordner
anlegen, in die man die Mails zu einem bestimmten Thema (oder von einem bestimmten
Absender) verschieben kann. Interessant wird es aber erst, wenn man dem eMail-Programm
den Befehl gibt, das automatisch zu tun. Das geschieht mit sog. Filtern. Werden
z.B. alle von der Mailingliste "chor-leitung" empfangenen eMails sofort
in einen besonderen Unterordner verschoben, so kann man sie dort gesammelt betrachten
oder löschen, aber auch einzeln aufrufen und beantworten. Der Posteingangsordner
bleibt also von den Listenmails "verschont".
Ein Filter prüft alle empfangenen eMails nach besonderen Kriterien (z.B. Absender oder Thema=Subject). Trifft ein bestimmtes Kriterium zu, so wird die eMail sofort in einen besonderen Ordner verschoben.
am Beispiel des häufig verwendeten eMail-Programms Outlook Express.
Ein Filter heißt in Outlook Express übrigens "Regel".
1. Zunächst legt man einen neuen Ordner an, den man z.B. "chor-leitung"
nennt:
Rechtsklick auf "Posteingang", dann im Kontextmenü "Neuer
Ordner" wählen und im neuen Fenster "Ordner erstellen" den
Namen des neuen Ordners eingeben, z.B. "chor-leitung" (ohne Gänsefüßchen).

Anschließend mit Klick auf OK die Aktion beenden.
2. Dann definiert man den Filter (Nachrichtenregel).
Hierzu klicken Sie auf "Extras" in der Menueleiste und wählen dann den Eintrag "Nachrichtenregeln" aus. Hier klicken Sie dann auf "E-Mail..."

Im folgenden Fenster sehen Sie mehrere Filtermöglichkeiten. Sie richten
nun einen Filter ein, der alle Nachrichten, die im Betreff das Wort "chor-leitung"
enthalten, in den Unterordner "chor-leitung" verschiebt.

Hierzu klicken Sie zunächst auf das Suchkriterium (im obersten Feld "Bedingungen").
In diesem Fall suchen wir nach einem bestimmten Text in der Betreffzeile. Also
klicken wir auf "Enthält den Text "Text" in der Betreffzeile"
(oberster roter Pfeil). Im nächsten Feld (2. "Wählen Sie die
Aktion aus
") können Sie die gewünschte Aktion festlegen.
Hier klicken Sie auf "In den Ordner "
" verschieben"
(2. roter Pfeil).
(Sinnvoll ist es, in diesem zweiten Feld fast ganz nach unten zu scrollen und
eine weitere Bedingung anzugeben: Häkchen setzen bei "Keine weiteren
Regeln ausführen". Falls man nämlich mehrere Filter definiert
hat, soll diese Bedingung verhindern, daß sich manche Filter überlagern.
Es könnte sonst sein, daß Bedingungen verschiedener Filter auf dieselbe
Nachricht zutreffen. Durch die Bedingung "Keine weiteren Regeln ausführen"
werden bereits mit diesem Filter verarbeitete/betroffene Nachrichten von nachfolgenden
Filtern ausgenommen.
Das dritte Feld überspringen Sie und geben dem neuen Filter im vierten Feld zunächst den Namen "chor-leitung" (unterster roter Pfeil).
Im dritten Feld (grüne Pfeile) werden nun die gerade gemachten Festlegungen mit Informationen "gefüllt". D.h. die blauen und unterstrichenen Texte können angeklickt werden und dann mit Einstellungen belegt werden. Sie klicken auf die ersten blauen Buchstaben "Text", um "chor-leitung" als Suchkriterium, nach dem gefiltert werden soll, festzulegen. Danach klicken Sie auf die zweite Buchstabengruppe, um dann den Zielordner festzulegen.
So wird's gemacht:
. 
Nach einem Klick auf "Hinzufügen", sollte das folgende Fenster so aussehen:

Diesen Vorgang bestätigen Sie mit einem Klick auf OK.
Nun müssen Sie dem Programm noch den Ordner nennen, in den die gefilterten Mails verschoben werden sollen. Das geschieht durch einen Klick auf " " (siehe oben den zweiten grünen Pfeil). Es öffnet sich dann das folgende Fenster; dort markieren Sie den neu angelegten Ordner "chor-leitung" und bestätigen den Vorgang wieder mit einem Klick auf OK.

Das folgende Fenster zeigt Ihnen nun die von Ihnen erstellte Regel und gibt Ihnen die Möglichkeit, Regeln hinzuzufügen (Schaltfläche "Neu"), diese zu editieren ("Bearbeiten") bzw. Regeln auch zu löschen ("Entfernen") Mit der Schaltfläche "Anwenden" können Sie eine soeben erstellte Regel auf Ihre bereits vorhandenen Mails anwenden.

Alle eMails an die Liste sollen im reinen Textformat (plain-text) geschickt
werden. Es gibt noch zahlreiche Mailprogramme, die formatierte eMails (HTML-Mails,
RTF-Mails, unterschiedliche Zeichensätze etc.) nicht verstehen können.
Auch wer per Handy seine Nachrichten abruft, kann formatierte eMails nicht lesen.
Außerdem steigt die Dateigröße der zu übertragenden eMails
an, ohne daß der Informationsgehalt sich dadurch vergrößert.
Bitte stellen Sie Ihr Mailprogramm entsprechend ein, daß es nur rohen
unformatierten Text sendet.
Wenn Sie nicht wissen, was HTML-Mails sind, dann verschicken Sie wahrscheinlich solche (es sei denn, ein befreundeter Computer-Guru hat in Ihrem eMail-Programm den Versand bereits von HTML auf "nur Text" umgestellt); denn in den verbreitetsten eMail-Programmen ist HTML als Standard eingestellt . Für die Mitgfliedschaft in einer Mailingliste hat das allerdings nur Nachteile. Zum Glück kann man das ändern. Die folgenden Abschnitte ("Was sind HTML-Mails?" und "Umstellen...") sollten Sie aufmerksam lesen. Wahrscheinlich verwenden Sie als eMail-Programm "Outlook Express". Gerade für Sie gibt es weiter unten eine ausführliche Anleitung.
1. HTML-Mails sind eMails, die wie Webseiten formatiert sind. Wenn man eine HTML-Mail versendet, dann verschickt man immer eine Webseite. HTML-Mails enthalten neben dem eigentlichen Inhalt die Formatierungsanweisungen zur Darstellung des Inhalts. Mails ohne solche HTML-Formatanweisungen nennt man ASCII-Mails, Nur-Text-Mails oder einfach Text-Mails.
2. HTML-Mails sind in Mailinglisten unerwünscht! Warum?
Wenn man an eine Mailingliste schreibt, weiß man nicht, welche Empfänger
diese Mail erhalten und welches Programm die Empfänger benutzen. Nicht
alle eMail-Programme können HTML-Mails korrekt darstellen. In solchen Programmen
sind dann die eigentlich unsichtbaren Formatierungsanweisungen sichtbar. Das
ganze sieht dann eher aus wie Datensalat und ist fast unlesbar.
Man sieht dann statt |
| Hallo Thomas, Ich will dir gar nicht erst auf den Senkel gehen... Na ja, ich hab mir halt gedacht, du würdest auch mal meine Homepage besuchen. Es würde mich interessieren, ob du sie gut oder langweilig, oder wie auch immer findest. WIE du sie findest sag ich dir jetzt : www.meinehomepage.de Es wäre schön, wenn du die Zeit hättest und einen kleinen Gästebucheintrag schreibst. Na, ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Wochenende. Wir haben schönes Wetter - da kann man mal was unternehmen. Bis dann..... Martina P.S. Vielleicht mag XY die Homepage ja auch sehen. |
folgendes: |
|
<X-FIT>Letter</X-FIT> |
Stellen Sie sich das doch einmal auf dem Display eines Handys vor ;-)
Ich gebe zu: Das war ein besonders beeindruckendes Negativbeispiel. Aber die
eMail ist echt; ich habe sie selbst erhalten.
Wenn Sie wollen, daß Ihre eMails so aussehen, dann schreiben Sie HTML-Mails. Allerdings macht man sich dadurch ziemlich unbeliebt, besonders bei Menschen, die aus Vorliebe oder weil sie darauf angewiesen sind (wie z.B. sehbehinderte Menschen) Text-eMail-Programme verwenden oder ihre eMails per Handy abrufen.
3. HTML-Mails sind wesentlich größer als Text-Mails. Die (unsichtbaren) Formatierungsanweisungen blähen die Dateigröße einer eMail auf. Außerdem: In der Regel ist in einer HTML-Mail der gleiche Inhalt noch einmal als unformatierte Textversion vorhanden. Dies wird deshalb gemacht, weil eben nicht alle eMail-Programme HTML darstellen können. So ist eine HTML-Mail schnell um ein Vielfaches größer als eine Text-Mail. Das bedeutet längere Ladezeiten. Hiervon sind vor allem Nutzer/innen betroffen, die nicht mit ISDN oder mit DSL online sind, sondern ein Modem benutzen. Ganz zu schweigen von Ländern, in denen ISDN oder DSL nicht verfügbar ist.
4. HTML wird vor allem von den großen Konzernen propagiert: Microsoft, AOL, Netscape usw. Ihnen geht es um Design statt Kommunikation: Nicht mehr die Botschaft zwischen Menschen, sondern die bildliche Aufladung zum Beeindrucken von Kunden steht im Vordergrund. HTML-Mails können zweckgerichtet dort eingesetzt werden, wo es Sinn macht, nämlich in Werbe-eMails - aber nicht in den Nachrichten einer Mailingliste.
5. HTML und vor allem Java-Skript sind Einfallstore für Viren. Viele haben inzwischen gelernt, daß man auf keinen Fall auf Dateianhänge klicken darf. Aber wenige wissen, daß eine neue Virengeneration auch schon aktiv wird, wenn man sich die HTML-Mail nur ansieht. Wer als Mitglied einer Mailingliste HTML-Mails an die Liste schickt, bedroht die Abonnenten der Liste potentiell auch mit Viren.
Fazit: Stellen Sie als Mailinglistenabonnent Ihre eMail-Programm auf "nur Text" um! Es kostet so gut wie keine Mühe und hat nur Vorteile. Wie das geht, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
Wie man das eigene eMail-Programm von HTML-Mail-Versand auf Nur-Text-Versand
umstellt, hängt vom jeweiligen Programm ab.
Wie es bei den Programmen Outlook Express und Nestcape Messenger gemacht wird,
erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
Extras/Optionen/Senden
oder
Extras/Optionen/E-Mail-Format
Dort bei "Format für das Senden..." die Option "Nur-Text"
anklicken.

Wer seine Einstellungen weiter verbessern möchte, klickt anschließend auf "Nur-Text-Einstellungen" und nimmt die aus der folgenden Grafik ersichtlichen Einstellungen vor.

Außerdem erkennt man eMail-Profis schnell daran, daß sie beim Antworten
auf eine eMail vor das Subject ein "Re" setzen (= Reply. Die Empfänger
sehen dann sofort, daß es sich nicht um ein neues Thema, sondern um eine
Antwort auf eine frühere eMail handelt) - und nicht das durch Outlook Express
oft voreingestellte "AW". Diese Einstellung nehmen Sie hier vor: Klicken
Sie auf "Internationale Einstellungen (siehe vorletzte Grafik) und setzen
ein Häkchen bei "Beim Antworten englische Kopfzeilen verwenden".
Anschließend wieder alles mit OK bestätigen, bis alle Fenster geschlossen
sind.

Sie haben es geschafft! Jetzt haben Sie nämlich Outlook Express so eingerichtet,
daß es sich für alle Menschen, mit denen Sie per eMail in Kontakt
stehen, so verhält, daß Ihre Nachrichten ohne Probleme dargestellt
und gerne gelesen werden. Naja, jedenfalls fast... Auf die letzten Schwierigkeiten,
die dieses Programm mit sich bringt, will ich hier nicht eingehen.
Hier können Sie sich weiter informieren:
oe-faq.de/ (FAQ zu Outlook
Express)
www.docoutlook.de/
(für Outlook 2000 und Outlook 2002)
www.mayn.de/support/os/win95/outlook.html
(Richtig zitieren)
www.outlook-net.de (!)
www.pc-faq.de/outlook2000/
(FAQ zu div. Outlook-Versionen)
www.it-academy.cc/content/article_browse.php?ID=447
(Outlook Express sicher machen)
findet man die Einstellungen unter:
Bearbeiten/Einstellungen/Mail & Diskussionsforen/Formatierung
Dort "Nachrichten im Texteditor verfassen" und "Nachricht in
reinen Text konvertieren" anklicken.
nehmen Sie Einstellungen für die Nachrichtenformatierung vor:
1. Wählen Sie im Menü "Bearbeiten" den Befehl "Einstellungen".
Das Dialogfeld "Einstellungen" wird eingeblendet.
2. Klicken Sie in der Kategorie "eMails & Diskussionsforen" auf
den Eintrag "Sendeformat" (wenn in dieser Kategorie keine Optionen
angezeigt werden, klicken Sie auf das Dreieck, um die Liste einzublenden).
3. Wählen Sie nur die folgende Optionen:
findet man die Einstellmöglichkeiten in den Optionen des Programms.
auf Outlook Express (oder den großen Bruder "Outlook") zu verzichten.
Sogenannate Kamm-Quotings z.B. lassen sich in Outlook Express nur mit zusätzlichen
Programmen vermeiden.
Es gibt weitaus bessere eMail-Programme (PostMe,
TheBat u.v.a.), die flexibler sind und
sich an die üblichen Grundsätze halten.
Das Verschicken von Anlagen (Attachments oder attached files) über die Liste ist möglich. Alle Listenmails und deren Anhänge werden übrigens von einem der besten Virenscanner autmatisch überprüft.
Die Betreffzeile (Subject) sollte stets einen kurzen und aussagekräftigen Titel tragen. Nur so wissen alle, worum es in der eMail ungefähr geht. Antworten auf eine eMail sollten mit dem international üblichen "Re:" beginnen (=Reply. Die Empfänger sehen dann sofort, daß es sich nicht um ein neues Thema, sondern um eine Antwort auf eine frühere eMail handelt), dann folgt der Titel der eMail, auf die geantwortet wird. "Re" wird beim Antworten auf eine Mail von den meisten eMail-Programmen automatisch gesetzt - außer von Outlook Express. Wie man Outlook Express zwingt, aus "AW" ein "Re" zu machen, lesen Sie hier.
Wenn Sie auf eine eMail antworten, dann wird Ihnen Ihr eMail-Programm automatisch ein Zitat (engl. "Quote") der Nachricht, die Sie beantworten wollen, in das Schreibfenster setzen. Das ist deshalb sehr praktisch, weil man nicht (wie in Briefen auf Papier) erst sagen muss, auf welche Aussage des vorausgegangenen Schreibens man sicht bezieht. In eMails geschieht das viel besser: Die entsprechende Stelle steht gleich wörtlich zitiert da.
Jede Zeile dieses Zitates ist normalerweise mit einem "> " eingerückt;
jeder Leser erkennt sofort, dass es sich um den zitierten Text der Ursprungsmail
handelt.
Es geht also darum, es den Lesern einfach zu machen, den Bezug zwischen Ursprungsmail
und neuer Antwort zu erkennen.
Fazit:
Es ist es sinnvoll, mit einem kurzen Zitat zu beginnen, das hier einen Sinnzusammenhang
zwischen Ursprungsmail und der eigenen Antwort herstellt. Keinesfalls aber sollen
Sie den kompletten Text zitieren, denn der liegt ja bereits in der Liste vor.
Löschen Sie ggf. Text, der nicht unbedingt zitiert werden muß. Löschen
Sie auch eventuelle. Kopfzeilen, die nur Sendedaten enthalten (Datum und Uhrzeit
der Ursprungsmail). Signaturen und Texte am Ende (Footer) sollen nie zitiert
werden. Vermeiden Sie sogenanntes TOFU (Text oben, Fullquoting unten: Eigene
Nachricht komplett in der Antwortmail, darunter der komplette Urpsrungstext,
auf den sich die Antwort bezieht) .
Kleiner Trick (unter Windows):
Um große Mengen an Text zu löschen kann man die Umschalt-Taste gedrückt
halten und dabei den Cursor mit den Pfeiltasten bewegen. Alles, was der Cursor
überstreicht, wird dadurch markiert. Wenn man zusätzlich noch die
Strg-Taste gedrückt hält, bewegt sich der Cursor beim Markieren wortweise.
Den markierten Bereich kann man dann schnell durch Betätigen der Taste
"Entf" löschen.
Wer noch mehr über sinnvolles Zitieren wissen will, dem sei als Lektüre empfohlen:
www.learn.to/quote
www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/
Sind Ihnen auch schon einmal merkwürdige Buchstabenfolgen wie AFAIK, IMHO
oder RTFM ins Auge gesprungen und Sie konnten damit absolut nichts anfangen?
Hier handelt es sich um Kürzel, auch Akronyme genannt.
Alles, was man auf einem Bildschirm liest, wird ja nicht so gründlich gelesen wie ein Brief auf Papier oder ein Zeitungsartikel. Die Texte werden eher "gescannt". Dadurch haben sich im eMail-Verkehr viele Abkürzungen (leider meistens englische) eingebürgert. Manche Buchstabenfolgen ersetzen dabei einen ganzen Satz, z.B.
ROTFLBTC - Rolling on the floor laughing, biting the carpet (Vor Lachen kugele ich mich auf dem Boden herum und beiße in den Teppich)
Die gebräuchlisten Abkürzungen sind:
AFAIK - As far as I know (Soweit ich weiß...)
CU - See you (Bis bald)
G - Grin (ich grinse); entsprechend BG - Big grin (ich grinse sehr)
HTH - Hope this helps (hoffentlich konnte ich helfen)
IMHO - In my humble opinion (meiner Meinung nach...)
LOL - Laughing out loudly (ich lache laut)
OT - Off topic (hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun)
PM - Private Mail (Private eMail - im Gegensatz zu öffentlicher Listen-eMail)
RTFM - Read the fuc**ng manual (Lies das verda**te Handbuch)
TX - Thanks (Danke)
Auch sog. Smileys sind in eMails üblich, um z.B. Freude, Ironie oder ein Augenzwinkern auszudrücken:
:-) Freude
;-) Ironie, Augenzwinkern
Abkürzungen und Smileys:
www.rhusmann.de/kuerzel/inhalt.htm
www.lovepoint-alpfen.de/kuerzel.htm
In der Liste ist es üblich, eMails mit seinem richtigen Namen zu kennzeichnen (Realname statt Nickname). Ergänzend ist es sinnvoll, eine kurze Signatur (max. vier Zeilen) zu verwenden, um den anderen ggf. eine Kontaktaufnahme zu erleichtern und um mitzuteilen, wer Sie sind und was Sie so tun. Bitte halten Sie sich an den internationalen Standard und beginnen Ihre Signatur durch "-- ", also zwei Bindestriche und ein folgendes Leerzeichen. In der folgenden Zeile steht dann der eigentliche Signaturtext.
Einige setzen Signaturen ein, um kleine Zeichnungen oder witzige Sinnsprüche zu vermitteln. Dies ist durchaus angemessen - aber übertreiben Sie es nicht! Eine gute Regel ist es, daß die Signatur nicht länger als 4 Zeilen sein sollte.
Freundlichkeit und konsequente Hilfsbereitschaft sind das A und O einer Liste. Hier treffen viele Personen zusammen, mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Interessen, mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen. Was dem einen selbstverständlich ist, mag der anderen neu sein und umgekehrt.
Auch wenn Sie vielleicht erst einmal nur mitlesen möchten, ohne sich direkt an den Diskussionen zu beteiligen, sollten Sie sich den anderen vorstellen. Schicken Sie einfach eine kurze eMail an die Liste, in dem Sie ein paar Stichworte wie Name und Alter, musikalische Interessen, Schwerpunkte Ihrer Arbeit, Projekte etc. erwähnen, die von Interesse für die anderen Teilnehmer/innen sein könnten.
Keine noch so gut formulierten Spielregeln können ihn ersetzen, den gesunden Menschenverstand. Umgekehrt kann er aber alle Regeln überflüssig machen. Mit ein wenig Umsicht und Reflexion lassen sich die meisten Probleme bereits im Ansatz vermeiden. Und falls doch einmal Unsicherheit zu irgendeiner der genannten Regeln entsteht, reicht es, kurz bei Thomas Schmidt nachzufragen.
Zitieren:
www.learn.to/quote
www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Abkürzungen und Smileys:
www.rhusmann.de/kuerzel/inhalt.htm
www.lovepoint-alpfen.de/kuerzel.htm